Infrarot Lichtschranken beruhen auf dem Prinzip des sendens und empfangens eines Infrarotsignals. Die Zelle in einer Säule sendet einen Infrarotstrahl dessen Wellenlänge höher ist als die von sichtbarem Licht und ist damit absolut unsichtbar für das bloße Auge.
Aktiv Infrarot wird in einer Infrarotlichtquelle generiert welches einen Empfänger bestrahlt der dieses Signal auswertet.
Um eine gute Signalübertragung zu erreichen werden die Infrarotsignale gepulst, damit erreicht man hohe Reichweiten durch die starken Impulse ohne jedoch Energie verschwenden zu müssen und somit die Lebenszeit der Bauteile erhöht.
Infrarot Strahlen kommen aus einer Infrarot LED welche einen Öffnungswinkel von +/- 2°. Der Strahl hat damit nach 100m Entferung einen Durchmesser von 3m, d.h. alle Empfängerzellen empfangen gleichzeitig das Signal von nur einer Senderzelle.
Zur Detektion ist es notwendig den Status jedes einzelnen Strahl unabhängig auswerten zu können.
Die Infrarotstrahlen werden nacheinander im Abstand von 1ms gesendet (Zeit zwischen 2 Sendevorgängen zweier benachbarter Strahlen). Dies erlaubt die Unterscheidung unterschiedlicher Strahlen damit empfängt der Empfänger nur das Signal von dem direkt gegenüberliegenden Sender.
Der Multiplexvorgang wird durch eine Synchronisation zwischen den Säulen erreicht. Dies kann durch ein Kabel oder eine optische Datenübertragung über die Infrarotstrahlen erfolgen.
Optische Synchronisaton vereinfacht die Installation aber begrenzt die maximale Anzahl der Strahlen. Die kabelgebundene Synchronisation erlaubt die Realisierung von bis zu 18 Strahlen.
Um die Anzahl der Strahlen in einer optisch synchronisierten Säule zu erhöhen ist ein Stacking notwendig. Auswahlkanäle erlaubt eine Unterscheidung dieser um Interferenzen zu vermeiden.
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